ERGONOMISCHER IMPULS STATT STROMIMPULS

MM MASCHINENMARKT, MÄRZ 2016 BERICHTET: WORAUF ES IN EINER EPA-SCHUTZZONE ANKOMMT

Jeder hat sie schon einmal erlebt, die elektrostatische Entladung, kurz ESD („electrostatic discharge“). Dabei handelt es sich um einen Funken oder Durchschlag, der meist durch Reibung verursacht wird und einen kurzen, hohen Stromimpuls hervorruft. Dies kann zum Beispiel ein leichter Schlag beim Berühren eines Türgriffs sein oder die Haarpracht, die knisternd zu Berge steht, wenn man einen Ballon daran reibt.

In diesen Situationen sind solche Stromimpulse vielleicht ein wenig unangenehm, aber weder verursachen sie Schmerzen noch Schaden. Ganz anders sieht das im industriellen Arbeitsumfeld aus. Denn in vielen Produkten sind Elektronikkomponenten verbaut, die während des Fertigungsprozess besonders geschützt werden müssen, damit sie ihre Funktionsfähigkeit durch eben diese Stromimpulse nicht verlieren. Dies erfordert spezielle ESD-Schutzzonen in den Unternehmen – und diese müssen wiederum nach besonderen Gesichtspunkten ausgestattet werden. Die Checkliste für den ESD-Arbeitsplatz reicht vom ESD-gerechten Fußboden, über entsprechende Arbeits- und Schutzkleidung bis hin zu ergonomischen Sitzlösungen – egal was es ist, alle Komponenten sollten vorhandene elektrostatische Ladungen kontrolliert abfließen lassen und sich nicht aufladen.

Auf was in einer ESD-Schutzzone bei der Einrichtung und funktionalen Ausstattung beachtet werden muss, hat die Redaktion von MM MaschinenMarkt in einem aktuellen Artikel beleuchtet. Eine große Rolle spielen hier vor allem Sitzlösungen, die den Mitarbeiter ergonomisch unterstützen und vor elektrostatischen Ladungen schützen – wie zum Beispiel der AGR-zertifizierte Industriestuhl „Tec profile“ von Dauphin. Aber lesen Sie hier selbst.