GUT GEPOLSTERT

KOMFORTABEL SITZEN DANK POLSTER-LIEFERANT ARTIFEX

Das Herzstück eines jeden Bürodrehstuhls ist die Mechanik. Doch nicht nur diese entscheidet, wie gut und komfortabel Sie auf ihrem Bürostuhl sitzen. Für den Wohlfühlfaktor ebenso entscheidend sind die „soft facts“, sprich Polsterung und Bezug von Rückenlehne und Sitzfläche. Dauphin bezieht seine Sitz- und Rückenpolster sowie -bezüge von der Firma Artifex Büromöbel GmbH aus Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Artifex gehört seit 1988/89 zur Dauphin-Gruppe und wurde im Zuge des Aufbaus einer eigenen Wertschöpfungskette gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen insgesamt 160 Mitarbeiter an zwei Standorten – neben Neukirchen gibt es ein kleineres Werk in Günzburg.

PERFEKTE SYMBIOSE AUS TECHNIK UND HANDWERK

Artifex-Geschäftsführer Herbert Götz ist schon über 20 Jahre für den zuverlässigen Zulieferer der Dauphin-Gruppe verantwortlich und weiß wie man innovative Fertigungstechniken geschickt mit  dem nötigen Handwerk vereint. Denn in Polsterei und Näherei gibt es auch heute, im Zeitalter von Automatisierung und Digitalisierung, noch Arbeitsschritte, die von Hand durchgeführt werden müssen und nicht durch eine Maschine ersetzt werden können. Um die detailgenaue Verarbeitung von Bezügen und Nähten kümmern sich rund 30 Näherinnen. Mit Liebe zum Detail, handwerklichem Geschick und einem guten Auge machen sie den qualitativen Unterschied zum billigen Massenprodukt.

OPTIMALE AUSBRINGUNG DANK NEUER INVESTITION

An anderer Stelle setzt Götz bewusst auf die neuesten Technologien: 2016 wurde rund eine halbe Million Euro für einen neuen Leder-Cutter investiert. Ziel: optimale Ausbringung, bessere Qualitätskontrolle und weniger Verschnitt und Abfall. Denn als Naturprodukt ist die Verarbeitung von Leder anspruchsvoller als bei Stoffen.

Bereits bei der Wareneingangsprüfung kommt die Maschine zum Einsatz. Eine Mitarbeiterin legt die rund fünf Quadratmeter großen Bullenhäute einzeln auf und markiert Fehlerstellen im Leder. Der Scanner erfasst Umrisse sowie Fehlermarker und speichert dies digital ab. Dieser Schritt vereinfacht den Zuschnitt: Die digitalen Umrisse werden später auf dem Cutter-Tisch exakt auf die entsprechende Haut projiziert und der Computer ordnet die benötigten Teile optimal platzsparend an und schneidet sie aus. Dabei werden bereits die Markierungen für die genauen Nahtstellen gesetzt – so profitieren auch die Näherinnen von dieser Anschaffung. Bei Artifex wurde so die perfekte Symbiose aus Handwerk und Technik geschaffen. Und der Verschnitt von Leder konnte in den ersten Monaten bereits um 3 %  gesenkt werden.

TEXT Lena Winter BILDER Artifex, Lena Winter